Kintsugi ist die traditionelle japanische Methode, gesprungene und zerbrochene Keramik mit Urushi zu kleben und die Risse und Fehlstellen mit Goldpulver oder anderen Metallpulvern oder auch mit färbigem Urushi (urushitsugi) zu gestalten. Hinter Kintsugi steckt das ästhetische Konzept von Wabi-Sabi, das die Schönheit in der Unvollkommenheit und der Vergänglichkeit wertschätzt und eng mit dem Zen-Buddhismus und der Teezeremonie verbunden ist.
Der Schaden wird nicht versteckt, sondern mit sehr wertvollen Materialien in künstlerischer Weise gestaltet.

 

Teller Petra Oxana Lutnyk, niederer Salzbrand, Ø 32 cm

Brandriss, Lackklebung mit Silber (gintsugi)

blaues Glasschälchen, Ø 8 cm

Klebung mit Epoxidharz, Ergänzung mit urushi und Zinnpulver in maki-e Technik

Teeschale, Ø 8,5 cm

Ergänzung mit urushi (kokuso, sabi), Vergoldung mit gestreutem Goldpulver (kin hanmarufun)